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PEVOLCA zu den neuen Entwicklungen beim Vulkanausbruch auf La Palma + + + Der Präsident des Cabildo besucht La Palma zu einer außerordentlichen Sitzung des FECAI + + + Seenotrettung rettet 121 Menschen in zwei Schlauchbooten südlich von Fuerteventura

zum Anhören hier anklicken:

Während der ursprüngliche Lavastrom des Vulkans La Palma, der bei Los Guirres in einem Lavadelta südlich der Montaña de Todoque ins Meer fließt, langsamer wird, bewegt sich der neue, durch den Einsturz des Kegels entstandene flüssigere Strom nach Norden, in Richtung des Playa de El Perdido, wo sich eine neues Lavadelta (Fajana) bilden könnte, und hat auf seinem Weg neue präventive Sicherheitsmaßnahmen erzwungen.

Ein Ableger dieses nördlichen Stroms hat eine Zementfabrik im Industriegebiet Callejón de La Gata in Brand gesetzt, und als vorbeugende Maßnahme wurden die rund 3.000 Bewohner des Gebiets bis zu einer weiteren Analyse der Luftqualität aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben.

PEVOLCA hält die Sperrung bis zur Neubewertung am heutigen Tage aufrecht, da die Lavaschmelze im Industriegebiet von Callejón de la Gata weiter fortschreitet, was weitere Gebäude in Mitleidenschaft ziehen und neue Brände und gefährliche Gasemissionen verursachen könnte.

Inzwischen wurden diese Maßnahmen von PEVOLCA wieder aufgehoben, da sich die Luftqualität in den betroffenen Gebieten wieder verbessert hat.

Morcuende führte aus, dass bis gestern 591 ha von der Lava in Mitleidenschaft gezogen sind und die maximale Breite der Lavazunge beträgt etwa 1.520 Meter. Die Zahl der vom Ausbruch des Vulkans betroffenen Gebäude beläuft sich nach Angaben des Grundbuchs auf 753 Davon sind 620 für Wohnzwecke, 70 für landwirtschaftliche Zwecke, 29 für industrielle Zwecke, 19 für Freizeit/Gastgewerbe und 7 für öffentliche Zwecke bestimmt.. Nach seinen Angaben waren 150 Hektar Anbaufläche betroffen, davon 74,8 Hektar Bananenstauden, 45,16 Hektar Weinberge und 8,78 Hektar Avocadobäume.

María José Blanco, Direktorin des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) auf den Kanarischen Inseln, sagte, dass der spaltförmige und strombolianische Vulkanausbruch normal weitergeht, mit einem Explosionsindex von zwei von acht und einem ursprünglichen Kegel, der seine Morphologie aufgrund seiner eigenen Aktivität ständig verändert.

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Der Präsident des Cabildo besucht La Palma

Der Kanarische Verband (FECAI) verabschiedet eine institutionelle Erklärung zur Unterstützung und Solidarität mit La isla bonita

Der Präsident der Inselregierung von Fuerteventura, Sergio Lloret López, besuchte am Montag La Palma, um zusammen mit den anderen Inselchefs der übrigen Kanarischen Inseln an der außerordentlichen und dringenden Generalversammlung der Föderation der Kanarischen Inseln (FECAI) teilzunehmen, die vom amtierenden Präsidenten Pedro Martín Domínguez einberufen wurde und im vorgeschobenen Kommandoposten stattfand. Im Anschluss an das Treffen besuchte der Präsident der Inselregierung Fuerteventuras zusammen mit den anderen Amtsträgern die Insel, um sich vor Ort ein Bild von der dramatischen Situation zu machen, in der sich die Insel seit dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja am 19. September befindet.

Eine gestern verabschiedete Erklärung war bereits am 7. Oktober auf telematischem Wege vereinbart worden, doch mit der Anwesenheit aller Inselpräsidenten wollten sie „das gegenwärtige und künftige feste Engagement für die Hilfe und Solidarität der übrigen Schwesterinseln“ bekräftigen.

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Das Seenotrettungsboot Guardamar Talía hat gestern 121 Flüchtlinge aus Ländern südlich der Sahara gerettet, die in zwei Schlauchbooten südlich von Fuerteventura gefunden wurden, darunter 20 Frauen und zwei Minderjährige, wie eine Sprecherin der Seenotrettung mitteilte.

Das erste der Schlauchboote befand sich etwa 97 Kilometer südlich von Morro Jable, mit 63 Personen an Bord: 51 Männer, zehn Frauen und zwei Kinder.

Das zweite wurde von einem Flugzeug der Seenotrettung Salvamento maritimo etwas weiter nördlich gesichtet, etwa 53 Kilometer von der Insel entfernt, mit 58 Insassen: 48 erwachsene Männer und 10 erwachsene Frauen.

Die Guardamar Talía ist mit allen Flüchtlingen an Bord im Hafen von Puerto del Rosario um 20.30 Uhr eingetroffen.

Ingo Töpfer
Ingo Töpfer
Mein Name ist Ingo und ich bin der Headman von Fuerteventura.News und Radio Sol FM Ftv. , also Chef-Redakteur, Chef-Reporter, Chef-Techniker, Chef-Programmierer und verantwortlich für alles, was mit diesen Seiten zu tun hat. Weitere Berufsbezeichnungen könnten auch sein: Mädchen für alles, Direktor, Herausgeber und was euch sonst noch so einfällt. Die Hauptsache ist, dass euch die Informationen die wir hier zusammentragen hilfreich erscheinen mögen.
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