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Grande – Marlaska: „Wir werden niemanden auf La Palma zurücklassen!“

Der Innenminister der spanischen Regierung, Fernando Grande-Marlaska, nahm am gestrigen Montag vom vorgeschobenen Kommandostand der zentralen Einsatzleitung aus an der Sitzung des Leitungsausschuss des Sonderplans der Kanarischen Regierung für Katastrophenschutz und Notfallmaßnahmen bei Vulkanausbrüchen (PEVOLCA) teil, der vor 49 Tagen als Reaktion auf die Zunahme der seismischen Aktivität auf La Palma aktiviert wurde, die dann am 19. September zu dem Ausbruch an der Cumbre Vieja führte. Begleitet wurde Grande-Marlaska von dem für den Notfallplan verantwortlichen, kanarischen Minister für öffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, Julio Pérez, dem Regierungsdelegierten auf den Kanarischen Inseln, Anselmo Pestana, dem Präsidenten der Inselregierung von La Palma, Mariano Hernández, sowie anderen Verantwortlichen von Verwaltungen und Organisationen, die an der Notfallbekämpfung beteiligt sind.

Der Innenminister würdigte zunächst die koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen Verwaltungen seit Beginn des Ausbruchs. In diesem Zusammenhang dankte er dem Nationalen Zivil-und Katastrophenschutzsystem, das sich aus staatlichen, regionalen, insularen und lokalen Verwaltungen zusammensetzt, angefangen bei der Policía Local, den Verbänden der Kanarischen Polizei, der Policía Nacional und der Guardia Civil bis hin zur Militärischen Notfalleinheit UME, den Waldbrandschutzbrigaden BRIF, der Spanischen Armee und den Freiwilligenverbänden. Darüber hinaus bekräftigte der Minister die Hilfszusagen der spanischen Regierung für La Palma und ihre Bewohner sowie für alle betroffenen Verwaltungen und Gemeinden.

Die bisher von dem Vulkanausbruch betroffene Fläche wird auf etwa 967,85 Hektar geschätzt, und die Breite der Lavaströme beträgt etwa 3100 Meter.

Nach den neuesten Daten des Copernicus-Satelliten bezüglich der Anzahl der zerstörten oder beschädigten Gebäude und Bauten wird auf etwa 2716 geschätzt, von denen 2574 vermutlich vollständig zerstört und 142 beschädigt oder gefährdet sind. Diese Daten werden in den nächsten Tagen mit denen des Grundbuchamtes verglichen. Bei den landwirtschaftlichen Anbauflächen wird die Gesamtzahl der betroffenen Hektar auf 281,99. Von dieser Gesamtzahl entfallen 158,79 ha auf Bananenplantagen, 58,76 ha auf Weinberge und 23,82 auf Avocadoplantagen. Die Zahl der in Hotels untergebrachten Menschen beträgt 465.

Am vergangen Freitagwurde auf Initiative der Leitung des Notfallplans der Kanarischen Regierung ein kostenlosen Shuttle-Bus-Service für diejenigen eingerichtet, die den Vulkan besichtigen wollen und wurde von 1200 bis 1500 Personen in Anspruch genommen. Dieser Pendeldienst wird heute fortgesetzt und fährt alle 20 Minuten vom alten Flughafen Buenavista in Breña Baja zum Tajuya-Platz in der Gemeinde El Paso. Der Shuttle-Service begann heute Morgen um 10 Uhr mit den Abfahrten vom alten Flughafen und wird bis 22:40 Uhr dauern, mit einer letzten Rückfahrt von Tajuya um 24:00 Uhr.

Quelle: https://www3.gobiernodecanarias.org/noticias/wp-content/uploads/2021/11/011121-Innenminister-Grande-Marlaska-nimmt-an-der-Sitzung-des-Leitungsausschusses-teil.pdf

Ingo Töpfer
Ingo Töpfer
Mein Name ist Ingo und ich bin der Headman von Fuerteventura.News und Radio Sol FM Ftv. , also Chef-Redakteur, Chef-Reporter, Chef-Techniker, Chef-Programmierer und verantwortlich für alles, was mit diesen Seiten zu tun hat. Weitere Berufsbezeichnungen könnten auch sein: Mädchen für alles, Direktor, Herausgeber und was euch sonst noch so einfällt. Die Hauptsache ist, dass euch die Informationen die wir hier zusammentragen hilfreich erscheinen mögen.
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